Die Pute II: Dem Regisseur ihm sein Schnitt (2007)

Die Hörspielsommer-Fassung zeigte, dass es dem zweiten Teil guttat, auf einige Passagen zu verzichten. Am deutlichsten profitierte davon das bis dato langatmige dritte Kapitel mit Konferenz und Kaffee­klatsch.

Unterschiede zur Erstveröffentlichung (2006)

Die Zeitangaben beziehen sich auf die 2007er-Fassung.

  1. 04:25

    entfernt: Isabellas und Marios Fachsimpelei über Vogelarten, während Igor im Hintergrund die Drinks mischt

  2. 04:32

    Isabellas und Marios Liebesthema, das vorher während der entfallenen Vogel­passage ertönte, wurde hier unterlegt.

  3. 09:58

    Durch die folgende Kürzung der Szene beginnt die Musik, zu welchem der Erzähler das erste Kapitel abschließt, bereits ab diesem Zeitpunkt.

  4. 10:23

    entfernt: Friedemann zeigt seinem Vater die Zeitung, in welcher von der Einführung der Prohi­bition auf Lebertran berichtet wird. Anschließend zieht er erneut über Mario her und verspricht, sich um den »guten« Bullen zu kümmern.

    Die Passage steuerte keinen weiteren Informa­tionen bei und sorgte nur für Verwirrung: Wieso sollte Lebertran erst jetzt illegal sein, wo die Nährwetters doch bereits vorher das Lebertran­kartell innehatten?

  5. 13:13

    In der Erstveröffent­lichung begann die Szene mit einem von Isabella gesungene Song und dem Moderator der »fetzigen Music-Night im Disko­schuppen Langbart«, gesprochen von Martin Juny. Im Hintergrund findet die darauf­folgende Darbietung von »Problem« nun früher statt, gefolgt von einer Wiederholung der Moderation.

  6. 18:53

    zusätzlicher Erzählertext: »Zul selben Zeit, äh, zur selben Zeit in Allermunde.«

  7. 20:24

    Die deutlichste Änderung hat das dritte Kapitel erfahren, in welchem die Konferenz der Dons und der Kaffee­klatsch stattfinden, wobei erstere ursprünglich in fünf und letzerer in vier Szenen aufgeteilt war. Die Chronologie der Konferenz wurde an vielen Stellen verändert, der Ablauf des Kaffee­klatsches blieb bestehen. Das Kapitel ist 2:26 Minuten kürzer.

  8. 20:48

    entfernt: Herr Schweiger begrüßt die Dons, verdonnert Don Meckatnicht zum Protokoll­schreiben und geht zur Tagesordnung über, deren erster Punkt das Reisproblem darstellt.

  9. 20:48

    eingefügt: Der zu hörende Einstieg in die Szene (»Das sind alles ganz krumme Burschen«) stammt von einem späteren Zeitpunkt

  10. 21:20

    neuer Schnitt zur Kaffee­klatsch­szene, die damit 47 Sek. eher beginnt

  11. 21:51

    neuer Schnitt zur Konferenz (»Ihr Vorschlag, Herr Bon Doofi«) unterbricht die Kaffee­klatsch­szene

  12. 22:00

    entfernt: Schweiger merkt nach »… wenn Sie ein anerkannter Don wären« noch an: »Dazu aber später mehr. Hat jemand einen sinnvollen Vorschlag für das Reisproblem?«

  13. 22:00

    neuer Schnitt: Fortsetzung (»Na ja, aber dein Mario ist ja ziemlich fit«) der ersten Kaffee­klatsch­szene

  14. 22:17

    neuer Schnitt zur Konferenz (»Freunde, ich bitte um mehr Disziplin!«)

  15. 22:41

    entfernt: Schweiger: »Na gut.« (Darauf folgte dann der Teil, der bei 21:51 zu hören ist.)

  16. 21:41

    neuer Schnitt: Fortsetzung (»Na ja, er ist schon echt ein wilder Liebhaber«) und letzter Teil der ersten Kaffee­klatsch­szene

  17. 23:05

    entfernt: Herr Schweiger legt die Durchführung von Don Meckatnichts Vorschlag zur Lösungs des Reis­problems fest. Beim Kaffee­klatsch werden Details zur Weihnachts­feier besprochen, als es an der Tür klingelt. Herr Schweiger erklärt mit fiel Fachtermini einen Sachverhalt, damit es die Dons endlich verstehen.

  18. 23:19

    entfernt: Deau-Nut erklärt den Frauen auf Nachfrage Vitas seinen ungewöhnlichen Namen.

  19. 23:19

    neuer Schnitt zur Konferenz (»Wir in Storton«)

  20. 23:37

    neuer Schnitt: Unterbrechung dieser Konferenz­szene und Fortsetzung (»Wollen Sie uns nicht bei der Vorbereitung«) der vorigen Kaffee­klatsch­szene (23:05)

  21. 23:56

    entfernt: Deau-Nut erkundigt sich nach Gerd Nährwetter und Mario. Derweil setzt sich ersterer auf der Konferenz für letzteren ein. (Darauf folgte dann der Teil, der bei 23:19 zu hören ist.)

  22. 23:56

    neuer Schnitt: Fortsetzung (»Arschloch!«) der vorigen Konferenz­szene (23:19)

  23. 24:11

    neuer Schnitt: Unter­brechung dieser Konferenz­szene durch Schnitt zum Kaffee­klatsch (»Und dann habe ich ihm Hand­schellen angelegt«)

  24. 24:21

    neuer Schnitt: Unterbrechung dieser Kaffee­klatsch­szene und Fortsetzung (»Don Cahole, ab in die Ecke!«) der vorigen Konferenz­szene (23:56)

  25. 24:43

    anderer Schnitt: Fortsetzung (»Aber ich muss jetzt auch los«) der vorigen Kaffee­klatsch­szene (24:11), die hier ursprünglich erst startete.

  26. 25:01

    entfernt: Isabellas »Ist gut.«

  27. 25:01

    neuer Schnitt auf »Nun ist aber mal genug« von einer eheren Konferenz­szene

  28. 25:03

    neuer Schnitt auf einem späteren Teil der Konferenz (»Ich kann und werde …«)

  29. 25:18

    entfernt: Schweiger rastet aus: »Kein Protokoll mehr!«

  30. 25:18

    neuer Schnitt (raffiniert!) auf den bleibenden Rest des Kaffee­klatsches (»Auf Wiedersehen«)

  31. 25:33

    längere Pause vor »An der Haustür der Nährwetters …«

  32. 26:03

    entfernt: Schweiger fragt Nährwetter: »Werden Sie die Geschäfte der Bon-Doofi-Familie übernehmen?«, was jener verneint. (Darauf folgte dann der Teil, der bei 25:01 zu hören ist.)

  33. 26:03

    anderer Schnitt: Fortsetzung (»Geben Sie den scheiß Bleistift her!«) der vorigen Konferenz­szene (25:01)

  34. 26:15

    entfernt: Mario: »Herr Schweiger, könnten Sie dem Paparator meinen Dank für sein Vertrauen in mich und Gerd Nährwetter übermitteln?« – Schweiger: »Für was? – Ja, ja, jäah. – Kommt noch jemand mit zum Dönerladen?«

  35. 41:16

    Erzählertext gekürzt. Rausgenommen wurde: »Die Aale und Kugelfische hängen bereits am Weihnachs­baum und überall duftet es nach Walnüssen, Pfeffer­kuchen und Dorschleber­stollen. Vita, Mary, Isabella und Windy treffen gerade die letzten Vorbereitungen für die Weihnachts­feier.«

  36. 49:14

    Musik setzt 5 Sek. früher, um folgenden Schnitt zu ermöglichen:

  37. 49:37

    entfernt: Friedemann: »Die Prohibition hat das Lebertran­geschäft zu einer schmutzigen Ange­legenheit gemacht.«